Grundlagen

Google Vehicle Ads: So funktionieren Fahrzeuganzeigen

Google Vehicle Ads, auf Deutsch Fahrzeuganzeigen, zeigen einzelne Autos aus Ihrem Bestand direkt in der Google-Suche. Mit Bild, Preis und Kilometerstand. Ein Klick führt auf die Fahrzeugseite Ihrer Website.

Was eine Fahrzeuganzeige zeigt

Sucht jemand bei Google nach einem Auto, etwa „VW Golf Gebrauchtwagen Saarbrücken“, kann Google eine Reihe passender Fahrzeuge einblenden. Jede Karte steht für ein einzelnes Auto aus dem Bestand eines Händlers und zeigt:

  • ein Foto des Fahrzeugs
  • Marke und Modell
  • den Preis
  • den Kilometerstand
  • den Namen des Autohauses

Wer auf ein Fahrzeug klickt, landet direkt auf dessen Detailseite auf Ihrer Website. Nicht auf einer Börse und nicht auf einer Übersicht, sondern bei genau dem Auto, das ihn interessiert.

Wo die Anzeigen erscheinen

In Deutschland erscheinen Fahrzeuganzeigen in der Google-Suche, also genau dann, wenn jemand aktiv nach einem Auto sucht. Google beschreibt das Format als Anzeige für die letzte Phase der Kaufentscheidung. Es ist darauf ausgelegt, aus Suchenden Anfragen und Besuche im Autohaus zu machen.

Seit wann es Vehicle Ads in Deutschland gibt

In den USA, in Kanada, Australien und Japan laufen Fahrzeuganzeigen bereits. Seit März 2026 stehen sie laut Google allen Werbetreibenden aus dem Fahrzeughandel in Deutschland, Italien und Spanien offen. Im Europäischen Wirtschaftsraum wird die Aufnahme bei Google beantragt. Was dafür nötig ist, steht unter Voraussetzungen.

Welche Fahrzeuge beworben werden dürfen

Fahrzeuganzeigen sind für Händler gedacht, die Autos selbst verkaufen. Nach den Richtlinien von Google gilt:

  • Neu- und Gebrauchtwagen sind erlaubt.
  • Beworben werden Pkw und leichte Nutzfahrzeuge.
  • Motorräder, Kleinkrafträder und Fahrzeuge, für die man einen Führerschein für die gewerbliche Nutzung braucht, sind ausgeschlossen.
  • Zugelassen sind nur Händler, die direkt verkaufen. Privatverkäufer und Vermittler nicht.
  • Teile, Zubehör, Reifen, Dienstleistungen, Auktionen, Abos und Fahrzeuge ohne Fahrzeugbrief dürfen nicht über Fahrzeuganzeigen beworben werden.

Vehicle Ads, Börse und Suchanzeige im Vergleich

MerkmalFahrzeugbörseKlassische SuchanzeigeGoogle Vehicle Ads
Was Interessenten sehenIhr Fahrzeug zwischen vielen anderen HändlernEinen AnzeigentextEin einzelnes Fahrzeug mit Bild, Preis und Kilometerstand
Wohin der Klick führtAuf die BörseAuf eine Seite Ihrer WebsiteDirekt auf die Detailseite des Fahrzeugs
Wie Sie zahlenFür das Einstellen, egal ob jemand klicktPro KlickPro Klick, im Rahmen Ihres Budgets
PflegeÜber Ihre FahrzeugverwaltungAnzeigentexte von HandAutomatisch aus dem Fahrzeug-Feed

Vehicle Ads müssen die Börse nicht ersetzen. Viele Autohäuser starten ergänzend und entscheiden anhand der eigenen Zahlen, welche Börsen-Pakete sie behalten.

Über welche Kampagne Vehicle Ads laufen

Technisch laufen Fahrzeuganzeigen über eine Performance-Max-Kampagne in Google Ads. Die Fahrzeugdaten kommen aus dem Google Merchant Center, Budget und Ziele steuern Sie in Google Ads. Sie legen ein durchschnittliches Tagesbudget fest und zahlen, wenn jemand auf eine Anzeige klickt. Womit Sie insgesamt rechnen müssen, steht unter Kosten.

Für welche Autohäuser sich das lohnt

Am meisten bringen Vehicle Ads Autohäusern, deren Website für jedes Fahrzeug eine eigene Seite hat und deren Bestand sich regelmäßig ändert. Was Ihr Autohaus genau mitbringen muss, haben wir unter Voraussetzungen zusammengestellt. Wie Ihr Bestand zu Google kommt, erklärt die Seite Feed-Anbindung.

Was bringen Vehicle Ads Ihrem Autohaus? Im kostenlosen Erstgespräch rechnen wir es mit Ihren Zahlen durch.
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